Leitung und Medium verifizieren.
Die reale Leitung wird dem vorgesehenen Medium und den verfügbaren technischen Informationen zugeordnet. Abweichungen oder fehlende Angaben bleiben kenntlich, bis sie fachlich geklärt sind.
AIK plant Rohrleitungskennzeichnung für bestehende Industrie- und Prozessanlagen (Brownfield) direkt an der realen Leitungsführung. Medium, Fließrichtung, Zusatzinformationen und Montageposition werden so zusammengeführt, dass die Kennzeichnung fachlich eindeutig, sichtbar und der konkreten Einbausituation angepasst ist.

Ausgangspunkt sind die vorhandene Rohrleitung und belastbare Informationen aus Rohrleitungs- und Instrumentierungsfließbildern (R&I/P&ID), Rohrleitungslisten, Betreiberangaben oder der Vor-Ort-Aufnahme. Unklare Zuordnungen werden nicht durch Vermutung ersetzt.
Die reale Leitung wird dem vorgesehenen Medium und den verfügbaren technischen Informationen zugeordnet. Abweichungen oder fehlende Angaben bleiben kenntlich, bis sie fachlich geklärt sind.
Der Kennzeichnungsinhalt wird projektbezogen definiert. Dazu gehören insbesondere Medium, erforderliche Zusatzinformationen und die an der konkreten Montageposition tatsächlich benötigte Pfeilrichtung.
Sichtbarkeit, Zugänglichkeit, Leitungsorientierung und vorhandene Befestigungsmöglichkeiten bestimmen die Position. Die Rohrleitung wird nicht verändert, um eine Kennzeichnung montieren zu können.
Nein. AIK verwendet für die hier dargestellte Rohrleitungskennzeichnung eigenständige Rohrleitungsschilder an vorhandenen Rohrleitungen. Direkt um das Rohr geklebte Banderolen oder Rohrmarker sind nicht Bestandteil des AIK-Ausführungskonzepts.
Die konkrete Pfeildarstellung wird an der realen Montageposition festgelegt. Maßgeblich sind die tatsächliche Fließrichtung und die Orientierung des jeweiligen Rohrleitungsabschnitts. Bei einer Pendelleitung wird die beidseitige Fließrichtung entsprechend der lokalen Rohrorientierung dargestellt.
Die Rohrleitungskennzeichnung wird unter Berücksichtigung der für das Projekt maßgeblichen technischen Regeln, einschließlich DIN 2403, sowie der jeweiligen Betreiberanforderungen geplant. Die konkrete Ausführung wird immer projektspezifisch geprüft.